Überbrückungshilfe III – neues Hilfsprogramm großzügiger aufgesetzt

Überbrückungshilfe III – neues Hilfsprogramm großzügiger aufgesetzt

Neu aufgesetzt wurde das Wirtschaftshilfsprogramm Corona-Überbrückungshilfe III für die Monate November 2020 bis Juni 2021. In Folge der öffentlichen Kritik fällt die Corona-Überbrückungshilfe III im Vergleich zu vorangegangenen Überbrückungshilfen großzügiger aus.

Antragsberechtigt sind alle Unternehmer mit einem Umsatzeinbruch von mehr 30% im Vergleich zu den Vorjahresmonaten. Der Nachweis, ob ein Unternehmen von Schließungen betroffen war, entfällt. Für Unternehmer, die keine Soloselbständigen sind, werden bestimmte Fixkosten in folgender Staffelung erstattet:
  • 40% der Fixkosten bei Umsatzeinbußen von 30 – 50%
  • 60% der Fixkosten bei Umsatzeinbußen von 50 – 70%
  • 90% der Fixkosten bei Umsatzeinbußen von mehr als 70%

Für Soloselbständige ist eine Betriebsausgabenpauschale vorgesehen, die mit 7.500 EUR nun höher ausfällt.
Damit Unternehmen nicht „auf dem Trockenen sitzen”, bis über die Anträge entschieden ist, sollen Abschlagszahlungen geleistet werden.

Start für die Antragstellung ist im Laufe des Februars 2021 geplant.