Klimapaket – Pendlerpauschale, Mobilitätsprämie, CO2-Abgabe

Klimapaket


„Pendlerpauschale“

Für Wege zwischen Wohnung und erster Betriebsstätte steigt zum Jahresbeginn 2021 die „Pendlerpauschale“ ab dem 21. Kilometer um 5 Cent auf 35 Cent pro Kilometer. Für die ersten 20 Kilometer bleibt es unverändert bei den 30 Cent pro Kilometer. Die Entfernungspauschale, besser bekannt als „Pendlerpauschale“, ist eine steuerliche Abzugsmöglichkeit durch Betriebsausgaben oder Werbungskosten für die Abgeltung der Aufwendungen von Wegen zwischen der Wohnung und dem regelmäßigen Arbeitsort. Dabei ist das genutzte Verkehrsmittel unerheblich.


Mobilitätsprämie

Wer einen Arbeitsweg von mehr als 21 Kilometer hat, jedoch aufgrund seines geringen Einkommens gar keine Steuern zahlen muss, kann eigentlich auch nicht von Pendlerpauschale profitieren. Abhilfe schaffen soll die im Rahmen des Klimaschutzpakets eingeführte Mobilitätsprämie. Ab 2021 zahlt das Finanzamt zahlt Geringverdienern 4,9 Cent pro Kilometer aus, wenn sie eine Einkommensteuererklärung abgegeben. Bei 225 Arbeitstagen und 21 Kilometern kommen somit immerhin 232 EUR zusammen.


CO2-Abgabe

Bereits im November 2019 wurden die Änderungen im „Brennemissionshandelsgesetz” von Bundestag und Bundestag beschlossen, die ab 2021 ihre volle Wirkung entfallen. So wird der Ausstoß des klimaschädlichen Kohlenstoffdioxids (CO2) mit festen Mengen begrenzt und mit festen Preisen belegt. Davon betroffen sind die fossilen Brennstoffe, also Gas und Öl. Gestartet wird in 2021 mit einem CO2-Preis von 25 EUR pro Tonne, der in den Folgejahren schrittweise steigt (2022: 30 EUR, 2023: 35 EUR, 2024: 45 EUR, 2025: 55 EUR). Ab 2026 gelten 55 EUR als Mindestpreis und 65 EUR als Höchstpreis. Tankstellenkunden bemerkten zum Jahresbeginn 2021 die Auswirkungen mit einer Preissteigerung von ca. 8 Cent pro Liter an der Zapfsäule.